Was soll schon in der Antarktis groß anders sein als in der Arktis? Gletscher, Eisberge etc kannten wir schon aus den Reisen in den Norden. Unsere bisherigen Tiersichtungen in der Region kann man ohne Untertreibung als sehr distanziert beschreiben. Das Meiste waren nur sich in der weiten Landschaft bewegenden Punkte, die nur mittels Fernglas halbwegs gut als Eisbär, Mochus oder sonstiges zu erkennen waren. Bei unserer Reise nach Ostgrönland schwärmten Mitreisende von ihren Tiererlebnissen in der Antarktis. Die Tiere dort hätten keine Angst vor Menschen und man könnte die Tiere dort, insbesondere Pinguine, aus nächster Nähe beobachten.
Der Gedanke mit den Pinguinen ließ uns nicht mehr los. In der Hoffnung auf möglichst viele Gelegenheiten diese Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu erleben, wurde eine Schiffsrundreise von/bis Punta Areans in Chile mit Besuch der Falklandinseln sowie Südgeorgien bis in die Antarktis gebucht. Die Anreise erfolgte über Santiago de Chile mit einem zweitägigen Vorprogramm in Pantagonien. Als Reisezeit haben wir uns für den Februar entschieden; da in dieser Zeit das Wetter relativ stabil sein soll und die Jungvögel sich noch in den Nestern befinden sollen.
Am 02.02.2026 begann unsere Reise mit dem Flug von Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile und endete exakt einen Monat später mit dem Rückflug in die Gegenrichtung. Einen kleinen Einduck von dem, was wir in dieser Zeit gesehen und erlebt haben, findet sich auf den nachfolgenden Seiten.
Hier geht es zu den einzelnen Etappen:
Due nachstehende Karte gibt einen ersten Überblick über die Route unserer Schiffsreise: